Die Welt steht still...

Hallo Ihr Lieben,
manchmal passieren plötzlich Dinge, die unvorhersehbar und unberechenbar sind. Einen zum Stillstand zwingen und zum Nachdenken auffordern. Einen auf den Boden zurückbringen und einen bewusst werden lassen, dass Gesundheit und vor allem das Leben nicht selbstverständlich sind. Unsere Welt ist unverhofft zum Stehen gekommen... sie fängt aber gott sei Dank langsam wieder an sich zu drehen. In diesen Momenten wird man sich immer wieder bewusst, dass man das Leben mehr geniessen und vor allem bewusster wahrnehmen und ausleben sollte. Man mehr Zeit mit den Liebsten verbringen sollte... sich nicht persönlich so unter Stress und Druck setzen sollte. Wofür macht man das alles... Tag für Tag. Für sich? Für andere? Ist das wirklich das, was man sich vom Leben erhofft und erträumt hat? Und in diesen Momenten, wo die eigene Welt aufhört sich zu drehen, besinnt man sich bewusst auf das Wesentliche, aber wie schnell kommt man dann wieder von diesem eigentlich so wichtigen und richtigen Weg ab. Es ist immer wieder erschreckend, wie schnell man wieder in den Sog gerät, sich treiben lässt und sich fragt wer einem die Kraft und die Zeit aussaugt. Man tut es selbst. Man ist Herr über sein eigenes Leben. Oder doch nicht? Ist es die Erziehung, die einen dazu bringt? Ist es Gruppenzwang? Die Gesellschaft? Ich bin jedes Mal aufs neue erschrocken, dass man nicht daraus lernt und immer wieder vor den selben Fragen steht und man die Antworten kennt und trotzdem nichts daran ändern kann. Was muss passieren, damit man erkennt und das richtige tut... Ich weiss es nicht... Ich habe Angst, dass man den Ausgang nicht findet, obwohl man weiss, dass er dort vorne ist und man nur die Tür öffnen braucht. Aber was hindert einen daran? Das kann doch nicht so weitergehen? Ich habe Angst vor jedem Augenblick an dem unsere, meine kleine Welt anfängt stehen zu bleiben. Jeder Anruf in der Nacht lässt mich erzittern und bereitet mir Angst. Auch wenn ich weiss, dass man es nicht verhindern kann. Es gehört zum Leben, aber man will das nicht. Man verschliesst die Augen. Aber diese Augenblicke holen einen immer wieder ein...


 
 
Man macht sich gerade in diesen Zeiten immer Gedanken, ob man sich denn selbst schon um die wichtigen Dinge gekümmert hat. Gibt es ein Testament, eine Patientenverfügung, hat man über diese wichtigen Thema gemeinsam gesprochen und seine Wünsche mitgeteilt? Will man künstlich am Leben gehalten werden? All diese Themen verdrängt man immer und immer wieder, aber man weiss nie, wie lange die Sanduhr des Lebens läuft... Das eigene Schicksal einen unverhofft einholt...


 

Ich musste meine Gedanken und meine Gefühle einfach niederschreiben, um meinen Kopf wieder frei zu bekommen...

Danke fürs zuhören,

Kommentare:

  1. Liebe Miri,
    ich bin grad etwas sprachlos und in solchen Momenten ganz schlecht mit Worten.
    Drücke ganz fest die Daumen, viel Kraft.
    Und ja man schiebt all die Gedanken, die Du aufgelistet hat, vor sich her.
    Einiges will man vielleicht geklärt haben. Aber schiebt es doch immer vor sich her.
    Manchmal ist es aber auch gut, sonst würden wir vielleicht keinen klaren Gedanken mehr fassen können.
    Drück Dich ganz doll.
    Alles Liebe
    Claudia

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  2. Liebste Miri,
    ich bin so erschrocken und möchte dir so viel dazu sagen.
    Deine Worte gehen mir so nah ...
    Ich wünschte dich jetzt in den Arm nehmen zu können....
    Ich denke an dich und wünschen Kraft, das Erlebte oder Erfahrene zu verarbeiten.
    Herzlichst deine Katja

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  3. Ich kenn sie die Momente,wo die Zeit still steht und die Welt den Atem anhält...wo man nicht versteht dass vieles einfach weiterläuft,wo Minuten zu einer Ewigkeit werden und man sich trotzdem wünscht dass das alles ganz schnell vorübergeht...
    So ging es mir als meine Tochter vor mir lag und ich für den Bruchteil einer Sekunde geglaubt hab, dass sie es nicht schafft
    Und dann is da diese Kraft, die jeder von uns in sich trägt und die hast auch du, liebe Miriam...was nicht heißen soll, dass es auch schwache Momente geben darf...
    Alles Liebe
    Barbara

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  4. Liebe Miriam, das hört sich nicht gut an. Ich wünsche euch sehr, dass alles gut geht.
    Ursel

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  5. ich kenne diese momente und diese gedanken leider nur zu gut.wir wachsen an solchen momenten.wünsche dir viel kraft.liebe grüße renate

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  6. Ich kenne solche Momente leider auch, ich drücke dir beide Daumen, dass du ganz viel Kraft findest...

    Liebste Grüße zu dir :-)

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  7. Hallo Miriam,
    es gibt Dinge im Leben, die kann man ändern und sollte man ändern,
    aber es liegt nicht alles in unserer Hand und ist vorhersehbar.
    Wenn man genau weiß was man will, dann kann man Vieles anders machen oder es dabei belassen.
    Sich über den Tod Gedanken zu machen ist wichtig, sich über das Leben Gedanken zu machen ist wichtiger,
    denn wer zuviel über Tod und Sterben nachdenkt, der kann nicht mehr richtig leben oder besser gesagt: Sich des Lebens freuen!!
    Es hat alles seine Zeit und ja, es ist erschreckend, wenn der Gedanke kommt sie könnte bereits abgelaufen sein.
    Das sind so meine Gedanken und ich wünsche dir Kraft wo du sie brauchst.
    Liebe Grüße,
    Heidi

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  8. Liebe Miriam,
    mir ist es vor 2 Jahren auch so ergangen.
    Ich wünsch dir ganz viel Kraft, drück dich.
    Lissa

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  9. Liebe Miriam,
    ich kenne diese Momente, wo das leben von einer Minute auf die andere Still steht und sich alles ändert leider auch aus eigener Erfahrung. Halt Dir immer vor Augen, das das Leben wunderschön ist und egal was passiert ist für einen selbst weitergeht.
    In Gedanken nehme ich Dich jetzt in den Arm und knuddel Dich
    Liebe Grüße
    Bettina

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  10. Liebe Miriam,

    leider gibt es im Leben auch solche Momente und wir können nichts dagegen tun. Ich wünsche dir ganz viel Kraft.

    Liebe Grüße
    Armida

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  11. Liebste Miri,
    ein sehr bewegender und nachdenklich machender Post. Du hast diesen Zustand, den wir sicherlich alle kennen so gefühlvoll und real beschrieben!
    Und es sind eben leider immer wieder diese Schreckensmomente, die uns zur Besinnung kommen lassen. Meist eben nicht von langer Dauer, da wir nur ein kleines Teilchen sind in den rasenden Uhrwerk, dass gerade in der heutigen Zeit immer seltener mal stehen bleibt und zum Verschnaufen Raum lässt...

    Fühle dich feste gedrückt
    deine Karin

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  12. Ach liebe Miri,
    fühl dich mal dolle, gedrückt! Das wird schon wieder...
    Dani

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  13. Liebe Miri, Du beschreibst sehr treffend, was so viele empfinden. Und Sätze wie "das Leben geht weiter" oder "der Tod gehört zum Leben dazu" helfen in diesen Momenten nur wenig, auch wenn sie grundsätzlich richtig sind. Wichtig ist, dass man nicht aufgibt, "den Ausgang zu finden", auch wenn man manchmal nicht weiß, wo man die Kraft dazu hernehmen soll. Ganz liebe Grüße, Ina

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  14. Liebe Miriam.
    Manchmal lässt sich im Leben nicht alles steuern, aber auch wenn schlimme Dinge passieren, liegt es doch in unserer Hand, was wir daraus machen... Gerade in solchen Situationen ist es wichtig, nicht den Glauben a Besserung und an sich selbst zu verlieren und auch wenn es manchmal ausweglos erscheint, kann auch wieder etwas Gutes passieren, das alles Schlechte wieder auf den Kopf stellt. Ich wünsche dir ganz viel Kraft für das, was kommen mag und hoffe, dass alles bald wieder besser wird...
    Viele liebe Grüße, Stephanie

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  15. Liebe Miriam,
    ja, auch solche Momente gibt es im Leben. Der Zug rast unausweichlich auf einen zu, man hält die Luft an und die Zeit bleibt stehen! Es wirbelt sich alles durcheinander und man verliert die Orientierung ... wie sehr kann ich deine Worte nachempfinden! Trost? Ich weiss nicht, ob es dafür die richtigen Worte gibt, aber eins weiss ich: in den Arm genommen zu werden, gibt Kraft! Und das will ich auf diesem virtuellen Weg tun: fühl dich von ♥en gehalten und verstanden!
    Was immer auch geschehen ist, ich wünsche dir Kraft und sende dir Herzenswärme für die kalte Zeit.
    ♥, Lilli

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  16. Liebe Miri!
    Ich weiß gar nicht was ich sagen soll!
    Mir fehlen die Worte! Ich bin in sowas nicht gut und würde nur das falsche schreiben!
    Am liebsten würde ich mich ins Auto setzen und Dich zu Hause feste drücken!

    Ganz, ganz liebe Grüße
    Deine Kerstin


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  17. Ich wünsche Dir viel Kraft - gerade in diesem Jahr habe ich einen schweren Verlust erlebt und kenne die Gednken und Gefühle die Du in Deinem Post so gut beschreiben kannst. Dieses Erschrecken, wenn spt das Telefon klingelt und man sich für die Nachricht wappnen möchte, die vielleicht am anderen Ende auf einen wartet... LG Rosa

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  18. Liebe MIri,
    fühl Dich ganz fest gedrückt!!!!!!
    Leider wird man sich dessen erst (wieder) bewusst wenn solche Situationen einen selbst treffen :0(
    Die richtigen Worte finden ist schwer........... ich wünsche Dir einfach die kraft alles zu überstehen und das Dir die Kommentare hier dabei helfen.
    Ganz liebe Grüße
    Dani

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  19. Liebe Miriam,
    was soll ich sagen, was soll ich schreiben? Ich bin da nicht so gut drin.
    Ich sitze hier und habe einen dicken Kloß im Hals.
    Leider, leider müssen wir da alle mal durch. Auch ich habe sowas schon hinter mir.Und das nicht nur einmal.
    Ich wünsche dir viel Kraft und würde dich jetzt gerne drücken......
    Ganz liebe Grüße, Andrea

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  20. Liebe Miri,
    auch ich musste solche Momente leider bereits häufiger
    durchleben.Man hat das Gefühl alles zieht an einem vorbei,
    ist wie gelähmt, nimmt nicht richtig am Leben teil, sondern
    versucht einfach nur die Tage zu "überstehen", irgendwie.
    Mit 18 Jahren hatte ich solch einen "Moment" zum ersten
    Mal, als mein Papa starb.Das war wirklich schlimm und ich
    muss heute sagen, dass mich dieses schreckliche Erlebnis
    stark gemacht hat.Ich wünsche Dir alles Gute, versuche bitte
    trotzdem einen klaren Kopf zu bewahren, das ist so wichtig.
    Ich kann Dir aus eigener Erfahrung nur raten, sowohl ein Testament
    als auch eine Patientenverfügung sind wirklich wichtig, man sollte
    unbedingt beides haben.Ganz liebe Grüße.Christina

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  21. Hallo Süße,
    das hört sich wirklich nach einem sehr traurigen und einschneidenden Erlebnis an. Ich schicke euch viel Kraft und hoffe, dass ihr damit umgehen könnt.
    Es gibt ganz schreckliche Gedanken die einem immer wieder kommen.
    Das schlimme ist, sie können einen jederzeit treffen.
    Und wenn es dann so ist, bleibt wirklich die Zeit stehen.
    Nichts um einen herum erscheint dann als annähernd wichtig.
    Seid für einander da und schaut auch wieder nach vorn. Auch wenn das eine gewisse Zeit braucht.
    Ich denke an euch.
    Liebe Grüße
    Vicky

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  22. Liebe Miri,
    ich wünsche Dir viel Kraft für diese Zeit, durch die DU (ihr?) jetzt durch müsst. Es ist leider so, dass unsere Zeit nur begrenzt ist. Und wir werden immer wieder daran erinnert. Versuchen die Zeit, die man hat, zu genießen. Die meisten Dinge, die einen sorgen, sind nur Lapalien und selbst gemacht. Sich immer wieder daran erinnern. Im Augenblick leben, nicht im gestern und morgen.
    Manchmal vergisst man das im Alltag....vielleicht tröstet es, dass Du damit nicht alleine bist? Nicht mit dem "Vergessen" aber auch nicht in Deiner momentanen Situation. Wir alle müssen durch diese Zeiten.Auch wir mussten dies schon. Leider. Ich würde Dich jetzt gerne drücken, ganz fest und ich wünsche Dir, dass Eure Welt sich bald wieder dreht, alles gut ist und es "nur" ein Wachrütteln war.
    Ich denke an Euch, liebe Grüße, Diana

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  23. Ich kenne solche Momente und auch die Angst, die einen packt, wenn man nachts aufwacht. Ich wünsche dir, dass alles gut (oder nur besser?) wird. Fühl dich umarmt.
    Herzlichst Donna

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  24. Liebe Miriam,
    was auch immer Dich zum Innehalten und Nachdenken veranlasst hat ... Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächste Zeit.
    Alles Liebe und Gute für Dich,
    Antje

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  25. Liebe Miriam,
    durch Zufall bin ich vor einigen Tagen auf Deinen Blog gestoßen und war seither fast jeden Tag hier, weil ich die ganze Art wie Du schreibst total sympatisch finde und mir das Gefühl gibt, Dich persönlich zu kennen. Es kommt nicht oft vor (oder besser gesagt, mir ist es noch nicht passiert), dass ich vor meinem PC sitze und sich ein Gefühl der Wärme und Vertrautheit bemerkbar macht, ist doch das www eigentlich so anonym und unpersönlich.
    Und heute bin ich wieder auf Deinem Blog zu Gast und lese Deine Zeilen, die mich sehr berühren und auch nachdenklich machen - Du hast so recht. Auch ich habe diese Erfahrung leider schon mehrfach machen müssen und es ist jedes Mal wieder dieses Gefühl der Ohnmacht. Irgendwie denkt man, wenn es das nächste Mal passiert, dann wirft es Dich nicht so aus der Bahn. Aber wie Du schon geschrieben hast: Die Welt hört sich auf zu drehen bzw. (und das finde ich fast noch schlimmer) man denkt, sie müsste sich aufhören zu drehen und trotzdem geht alles seinen gewohnten Gang. Es wird hell, die Vögel zwitschern, die Autos fahren, die Geschäfte öffnen...nur für einen selbst steht alles still. Es tut mir sehr leid, ich habe einen dicken Kloß im Hals, wenn ich Deine Zeilen lese. Ich wünsche Dir von Herzen alles Liebe.....Andrea

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  26. Liebe Miriam,
    auch ich möchte dir viel Kraft und Zuversicht für die nächste Zeit wünschen und drücke ganz fest die Daumen,daß alles gut wird!
    Sei ganz lieb gegrüßt und umarmt,
    Kristin

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  27. Liebe Miri!

    Ich hoffe sehr, dass es nur ein Warnschuss war, und alles wieder gut ist!

    Vorsorge ist eine gute Sache. Damit kann man nicht früh genug anfangen.

    Fühle Dich lieb umarmt!

    Herzliche Grüße
    Trix

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  28. Liebe Miriam,
    was auch immer Dich dazu bewegt hat, diese Zeilen niederzuschreiben hat mich sehr, sehr berührt.
    Ich wünsche Dir vom Herzen viel Kraft.
    Fühl Dich ganz lieb gegrüsst
    Nicole

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  29. Liebe Miriam deine Worte haben mich sehr bewegt...wirklich ganz arg sehr...uns begleiten täglich so viele Ängste und Dinge die uns bedrücken...auch mich...immer wieder...jeden Tag....wir müssen lernen damit zu leben...es gehört dazu...wie die schönen Dinge und Tage im Leben, aber wir scheuen uns...die nicht so sehr schönen Dinge in unser Leben zu lassen und das quält uns...wir müssen zulassen, annehmen und akzeptieren...und immer wieder jeden Moment genießen...innehalten, bewusst machen und lernen jeden Tag glücklich zu sein....
    Von Herzen wünsche ich dir für jeden Tag ein kleines Stück vom Glück...herzlichst dein Trümmerlöttchen

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❀ Schön, dass Du da warst. ❀

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