Black & White Adventskalender

10 Kommentare ♦♦♦♦♦ Hinterlass mir ein paar Zeilen
Hallo meine Lieben,
wie versprochen, zeig ich Euch noch mal meinen kredenzten Adventskalender. Vielleicht könnt ihr auf den letzten Metern noch ne klitzekleine Inspirationsquelle gebrauchen. ;) Ich finde ihn wundervoll und am liebsten würde ich das schicke Teil gerne behalten. *grins*






Ich habe den Kalender in schwarz und weiß gehalten und meine Betonhäuschen munter drum rum gepimpt. Ich kann gar nicht aufhören mir das Schätzelein anzusehen. Ich habe einfach normale weisse Papiertüten verwendet. Mit schwarzen Zahlen in unterschiedlichen Ausführungen. Ich finde Tüten übrigens super handlich und einfach grandios, denn man kann die Dinge, die die Lieben täglich erfreuen sollen einfach in die Tüten stopfen... ohne die komischsten Dinge umständlich verpacken zu müssen. Tolle Erfindung! Wie häufig hat man kleine Geschenke in den unmöglichsten Formen, wo man sich dann fragt... wie zum Teufel man das denn optisch schick und elegant in Papier wickeln soll? Meistens bin ich dann dabei diese kleinen Geschenke erst in eine Verpackung zu zwängen, die gerade Kanten und vier Ecken hat. ;) Dann kann nämlich auch ICH das einpacken. *klimperklimper*




Das ist vermutlich auch der Grund warum ich ständig kleine Kartons und Verpackungen aufhebe! :) Jedenfalls fängt das kurz vor Weihnachten regelmässig an. Da werden dann selbst Klopapierrollen gebunkert. Schliesslich weiß man nie, wofür man die noch gebrauchen könnte.




Ich habe manchen Inhalt in den Adventstüten noch mit Seidenpapier eingewickelt oder abgedeckt, damit man nicht reinluschern kann und einen ersten Blick erhascht. Verziert und geschlossen habe ich die Tüten dann einfach mit schönem Seidenband oder Garn im gleichen Farbspektrum. Manche Tüten habe ich mit einer kleinen weissen Wäscheklammer geschlossen, die ich noch hatte und mit schwarzen Federn verziert.




Für den Inhalt sind einem keine Grenzen gesetzt, da kann man seiner Fantasie freien Lauf lassen. Vielleicht was tolles backen, wie Kekse, kleiner Stollen oder leckere Macarons. Setzt natürlich voraus, dass man ansatzweise über Backfee-Gene verfügt. Gehör ich leider nicht so zu. Aber man kann auch einfach kleine Leckereien kaufen. Oder zum Beispiel andere kleine Geschenke aus der Küche zaubern.






Eine kleine Inspiration für mögliche Geschenke aus der Küche hab ich hier für Euch zusammengestellt. Ich schicke unseren lieben Freunden zu Weihnachten gerne Päckchen mit homemade Überraschungen. Manche sind im handumdrehen gemacht, wie z.B. gebrannte Nüsse in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen. Da kann man auch mal mit Chili experimentieren... :) Auch dieser Glühwein-Sirup ist einfach lecker und immer wieder ein schönes Geschenk. Schmeckt vor allem auch lecker im Tee. Und ich habe mir für dieses Jahr vorgenommen Cookies mit einer Fondanthaube zu machen, denn ich habe beim letzten Shopping-Event so zauberhaften, himmelblauen Fondant entdeckt und musste den einfach mitnehmen. Ohne zu wissen, was ich damit jemals tun könnte. Ich wollte es erst mal nur HABEN. *grins* Ich habe ja größten Respekt vor den Fondantkünstlern und möchte auch mal mein Glück versuchen. Bin echt gespannt, ob das was wird... und vor allem, ob man Fondant auch tatsächlich essen und geniessen kann.



Ich wünsch Euch was,



Weisse Tüten, Zahlen-Aufkleber: Depot
Schwarze Federn: Tedi
Schwarzes Seidenband: Tiger
Schwarz/weißes Seidenpapier: IKEA
Schwarz/weißes Garn: Kukuwaja

Advent, Advent... Ein Lichtlein brennt..

4 Kommentare ♦♦♦♦♦ Hinterlass mir ein paar Zeilen
Hallo meine Lieben,
herzlichen Dank für Eure herzlichen und liebevollen Kommentare zu meinem letzten Post. Jeder einzelne bedeutet mir wirklich viel und ich bin Euch sehr dankbar für Eure offenen Worte.  Danke von ganzem Herzen!



Ich habe mit Schrecken festgestellt, dass ja am Sonntag schon der erste Advent sich still und heimlich anschleicht und ganz ehrlich... uuuuuiiiiiuuuiiiuuuuiii... wo kommt der denn so plötzlich her. Irgendwie war mir noch nicht wirklich nach Weihnachten zumute, denn bis jetzt war das Wetter noch recht angenehm... mit Sonnenschein... und ich bin noch immer in meiner geliebten Lederjacke durch die Gegend geturnt. Also "geturnt" im übertragenen Sinne... ihr wisst was ich meine, oder? Also nichts mit Sport oder so. Da könnt ihr mich mit jagen. Vor allem mit TURNEN. Also in der Schule war ich so ein klarer und vor allem hoffnungsloser Fall. :)




Ich gehörte zu der Fraktion, die bis zum Schluss auf der Bank saßen, weil ich so dermaßen untalentiert war und selbstverständlich noch bin. *klimperklimper* Keiner wollte mich in seiner Gruppe haben. :) Was ich aus heutiger Betrachtung auch vollkommen verstehen kann... wer will schon jemanden im Team, der beim Boxspringen nicht über den Bock springt, sondern genüsslich und mit Panik mit voller Wucht gegen das Ding prallt. Ich habs einfach nicht hingekriegt! Ausser blauen Flecken und lautem Gelächter war nicht viel zu holen. *breitgrins* Das blöde Ding wurde von mir grundsätzlich attackiert, gerissen und zu Boden gerammt. Warum steht das auch so dämlich im Weg rum? Und das komische Sprungbrett konnte auch keine hilfreichen Dienste leisten. Oben drüber und mit dabei war leider nicht. Vielleicht hätten wir eher so eine Art Wrestling veranstalten sollen. Das Boxspring-Gerät wäre dafür ein idealer Partner gewesen. Und vermutlich wäre ich immer Teamleader gewesen. *lach* Also die Turngeräte waren echt nichts für mich... weder der Bock, noch der Barren, noch der Sprungkasten und richtig schlimm und unvergessen der Schwebebalken. Ooohhhmmm. Alles Foltergeräte für Körper und Seele. *lach*




Ach was solls. Böse Kindheitserinnerungen... und wo wir schon dabei sind... eigentlich war ich als kleines Mädchen sogar in einem Turnverein. Knaller, oder? Aber das beste... ich hatte so nen lustigen "Badeanzug" á la Biene Maja zum Sport. Allerdings in pink und schwarz gekringelt... mit langen gerüschten Ärmeln. Keine Ahnung was mich dazu getrieben hat - mir ausgerechnet so ein adrettes Kostümchen überzuziehen. Am liebsten würde ich ja meiner Mutschi die Schuld in die Schuhe schieben, aber das ist vermutlich wie mit den Lackschuhen damals... die hab ich mir ja auch angeblich selbst ausgesucht. Jaaaa, natürlich! Wie sollte es auch anders gewesen sein. *lach* So schlechten Geschmack kann ich doch nicht gehabt haben, oder?

Also eigentlich hatte ich den perfekten Ausgangspunkt, um in der Schule beim Turen zu punkten, aber irgendwas muss passiert sein... zwischen Pink Maja und School time...




Wie sind wir jetzt bitte bei meinem tollen Sport-Outfit gelandet? Waren wir nicht gerade noch bei meiner derzeit stylischen angesagten Lederjacke?






Diese Woche ist irgendwie plötzlich Feierabend mit dem schönen, sonnigen Herbst-Wetter und ich frier mir in meiner leichten Leder-Kutte ungehofft den Arsch ab. Mein lieber Scholli! Wer zum Geier hat denn plötzlich die Sonne abgestellt?! Ich musste sogar schon meinen Popo-Wärmer im Auto aktivieren, damit ich nicht sofort unter Erfrierungserscheinungen leide.




So komm ich langsam aber sicher dann doch in Weihnachtsstimmung, denn irgendwie brauch ich diese kalten Temperaturen. Weihnachten und Kälte gehört für mich einfach zusammen. Aber wenn ich jetzt so rausblicke... da hätte ich wohl letzte Woche noch mal die Chance nutzen sollen, um den restlichen Garten klar zu ziehen. Mist! Jetzt muss ich wohl oder übel in dicker Jacke noch mal die Harke in die Hand nehmen und die Rosen abdecken. Ich glaub ich muss mal Ausschau nach meinen Handschuhen, meinem Schal und meiner Mützsammlung halten. Es sieht so aus, als ob das ab sofort meine besten Freunde sind. *klimperklimper*




Ich mag ja nicht so gerne dieses ganze Grünzeug zu Weihnachten im Haus... vor allem was Tanne angeht. Außer natürlich in Form eines kleenen Tannenbaums zum Weihnachtsfest. Ausnahmen bestätigen somit natürlich die Regel. :) Und daher hab ich meinen Adventskranz mal wieder entspannt gestaltet. Dieses Jahr gibt es Rosen, die nach und nach eintrocknen und Teelichter. Ich finds gemütlich, schlicht und elegant... einfach großartig. Den Kranz habe ich weiß gepinselt und er gefällt mir jetzt tausend Mal besser als vorher. Ich hoffe das Holz ist clean und dort wohnen keine kleinen nagenden bösen Tierchen. :)




Ein Adventskalender ist auch wieder auf den letzten Drücker entstanden. Zwar nicht wie beim letzten Mal... auf der letzten Sekunde, aber irgendwie zöger ich das immer laaaaaannnnnnngggggggeeeeeee hinaus. *grins* Unter Hochdruck kann ich scheinbar am besten arbeiten. Ich zeig Euch den hoffentlich noch am Wochenende... auch, wenn das dann keinem mehr hilft. :) Montag ist ja immerhin schon der ERSTE. Und mein Opa hat sich wieder mal bis über beide Ohren über den Kalender gefreut. Ich würde sagen die Enkel haben mal wieder alles richtig gemacht. *zwinker*




So meine Lieben,
ich wünsch Euch einen guten Start ins Wochenende. Genießt die Zeit, lasst es Euch gut gehen und geht mal raus in den Wald. Das Wetter soll fantastisch werden... kalt, klar, kuschelig und einfach urgemütlich. Danach einfach ne Kerze anzünden, eine warme Decke schnappen und mit lecker Apfel-Glühwein auf dem Sofa entspannen.

Was ist wirklich wichtig?

16 Kommentare ♦♦♦♦♦ Hinterlass mir ein paar Zeilen
Hallo Ihr Lieben,
schon lange stell ich mir die Frage, ob Beruf und Familie wirklich zusammen passt. Manchmal fühlt man sich in eine Rolle gepresst und man macht sich einfach nur Gedanken, ob man beides unter einen Hut bekommt. Klappt das wirklich? Kann man sich das leisten? Was ist dann mit der beruflichen Karriere, die man sich aufgebaut hat? Kommt man an seine Position zurück? Was ist wirklich wichtig im Leben? Leb ich für meinen Job? Leb ich für mich? Man fühlt sich in diese Rolle gedrängt. Aber sollte man sein Leben nicht geniessen? Es so gestalten, wie man möchte? Ohne Existenzängste? Fällt man nicht immer wieder auf die Füsse, wie Katzen?
 
 
 


 
Muss man sich dann einschränken mit einer eigenen Familie? Ist man zu zweit nicht ausreichend? Wie verändert sich die Zweisamkeit dann? Geht die verloren und taucht erst nach 20 Jahren wieder auf? Welche Opfer bringt man dafür? Und ist es das wirklich wert?


 

Ich finde es oft erschreckend, wenn ich mich dabei ertrappe, wie ich wirklich darüber nachdenke. Der Job kann doch nicht mein Leben sein, auch wenn er den größten Teil meines Lebens für sich beansprucht und verzerrt. Ich bewundere die Menschen, die ohne Zwang und ohne nachzudenken Entscheidungen treffen... sich bewusst entscheiden... für Familie.


 
 

 
Ich bin immer getrieben von einer Angst, die einfach da ist und sich nicht gänzlich vertreiben lässt. Sie ist immer da. Mal mehr und mal weniger. Es ist mein Leben... aber ist es das wirklich? Mein Kopf fühlt sich fremd gesteuert an. Fehlt mir ein Gen? Wo ist es? Wo kann ich es finden? Bin ich für die Zweisamkeit vorgesehen? Und nur dafür? Was hält mich im Kern zusammen? Für wen oder was lebe ich?
 
 



 
An wen gebe ich mein Wissen, meine Erfahrung und meine Geschichte weiter?


 
 
Kann ich auf all das, was "Familie" ausmacht wirklich verzichten? Bereichert mich ein Baby? Wie groß wird der Verzicht wirklich sein? Bin ich egoistisch? Wovor hab ich tatsächlich Angst? Vor mir? Vor dem was kommt? Vor dem Unbekannten? Vor was? Das sich mein Leben verändert? Hab ich Angst vor Veränderung?


 
 
Ich habe in letzter Zeit oft das Gefühl, das irgendwas fehlt... das ich nicht komplett bin. Aber ich bin mir nicht sicher, was es ist? Ist es ein Kind? Ein kleiner Mensch? Oder ist es einfach ein Leben? Ein Leben ohne Zwang? In dem ich tun und lassen kann, was ich möchte?
 
 
 


 
Ein anderer Job? Ein eigener Laden? Da brennt diese Sehnsucht in mir... es zu versuchen. Aber ich bin nicht alleine und ich bin nicht mehr frei. Es gibt Verpflichtungen, die man eingegangen ist. Ein Haus... Ich kann nicht einfach die Koffer packen und mich treiben lassen. Ich kann das nicht. Mein Kopf hält mich zurück. Aber warum? Warum tut er das? Ich möchte frei sein. Mein Leben genießen.



 
Aber man hat sich einen gewissen Lebensstandard erarbeitet. Und kann ich darauf wirklich verzichten? Einfach zu kaufen wonach mir ist. Nicht zu überlegen, ob ich das Geld jetzt dafür tatsächlich habe. Es ist auf eine Weise auch eine gewisse Freiheit die ich genieße. Aber eine andere.
 


 
Ich finde es so bewundernswert, wenn man einfach seinem Herz folgen kann. Ohne auf den Kopf zu hören. Ihn links liegen zu lassen. Zu wissen das es das Richtige ist. Mir fehlt das. Mein Herz empfindet mittlerweile anders und möchte gerne den Weg beschreiten und doch ist da dieser Kopf, der sich stur stellt und einen Keil durch mein Herz treibt.
 

 
 
Wie kann man diesen Teufelskreis durchbrechen? Wir leben alle nur dieses eine Leben und es ist begrenzt. Warum kann ich nicht tun wonach mein Herz sich sehnt... sich verzerrt? Warum bin ich gefangen? In einem Leben aus Existenzängsten. Woran zweifle ich? An mir? An das was da kommt? Das was ich jetzt noch nicht kenne? Wird es so schlimm sein?


 

So viele Menschen da draußen entscheiden sich immer später für eine Familie? Bewusst? Woran liegt das? Manche entscheiden sich nie dafür und bleiben zu zweit oder gar ganz alleine.


 

Ich bewundere meine Mutschi so sehr, dass sie sich so früh für meine Schwester und mich entschieden hat. Sie war und ist immer da und sie hat es geschafft. Sicherlich war das Leben nicht immer in Sonnenschein getaucht, aber das muss es auch nicht, denn das macht es so unendlich spannend und lebenswert. Sie hat mir gezeigt, dass es geht, aber was hat dazu geführt, dass ich mich heute mit 34 immer noch nicht sicher bin, ob es mein Weg ist. Ich bin so unendlich stolz darauf eine junge Mutter zu haben. Die im Denken immer noch in meiner Welt ist. Aber vielleicht ist es auch das was mich abhält... Ich bin jetzt Mitte 30 und werde wohl nicht so eine junge Mutti sein. Vielleicht werde ich meine Kinder nicht verstehen, wenn wir zu weit im Alter auseinander sind. Vielleicht bin ich eine ganz schreckliche Mutti. Ich weiß das klingt bescheuert, denn das alles hängt ganz allein von mir ab, wie ich bin und wie ich werde. Ich kann das steuern und leben... aber das was ich sehe und wahrnehme macht mir Angst. Meine Eltern sind jung und die Eltern vom Küchenchef sind erst sehr spät Eltern geworden. Dieser Unterschied ist für mich so bezeichnend, so beängstigend...




Gibt es den richtigen... den perfekten Zeitpunkt für die ENTSCHEIDUNG?
 
Gibt es ein besser? Sollte man früh Mutter werden und dann Karriere machen? Oder sollte man zuerst Karriere machen und sich einen gewissen Status erarbeiten und dann die Familienzeit genießen? Ich weiß es nicht und ich werde es auch nicht rausfinden. :) Denn es ist nur eins möglich. Wenn überhaupt.


 
 
Ich möchte unabhängig sein und meinen eigenen Weg gehen können. Ist es das was mir Angst macht. Abhängigkeit? Ich möchte stets auf meinen eigenen Beinen stehen. Mir meine Wünsche aus eigener Kraft erfüllen können.

 
Ich bin hin und her gerissen und ich wünsche mir, dass mein Herz meinen Kopf besiegt.

Am Ende wird das Schicksal entscheiden. Der für mich bestimmte Weg, den ich nicht kenne.




Ich bin gespannt auf das, was die Zukunft für mich bereit hält,

DIY Weihnachtshäuschen aus Beton

9 Kommentare ♦♦♦♦♦ Hinterlass mir ein paar Zeilen
Hallo meine Lieben,
ich bin so fasziniert von selbstgemachten Dingen aus Beton...  Dieses Gemisch übt einen gewissen Reiz auf mich aus...  vor allem dieser graue, leicht weissliche Farbton von Beton zieht mich förmlich an. Es passt so hervorragend zu meinen Wohlfühl-Farben . :) Lange hab ich mich nicht an dieses Material herangetraut, denn meine Angst meine Körperteile ausversehen einzubetonieren ist schon nicht ganz unberechtigt. *klimperklimper* Ich bin quasi Profi in unsachgemäßer Anwendung. Ich lese nämlich keine Gebrauchsanweisungen, sondern lege in der Regel einfach los. Davon können mich auch so eindeutige Beschreibungen von Produkten, wie SEKUNDENkleber oder BLITZbeton nicht abhalten. Da geht keine Lampe im Kopf an, die einen mit Vorsicht agieren lässt. Nöööö.
 
 
 
 
 
Aber ich wollte mich unbedingt höchst selbst mal an Beton versuchen und mal prüfen, ob das wirklich so simple stupid ist, wie man das in der Regel vermutet. :) Aber bisher wusste ich nicht so recht, was es denn mal werden könnte... bis ich in der Stadt auf so zauberhafte Betonhäuser gestossen bin. Allerdings fand ich den Preis mal wieder grundsätzlich zum Abgewöhnen. Daher bin ich vollkommen ahnungslos, wie immer, in den Baumarkt gestapft und habe versucht nem Fachmann zu erklären, was ich machen möchte. Der hatte erst mal einen leichten Anflug von Panik im Gesicht... kenn ich von zu Hause... schöne Grüße an dieser Stelle an den Küchenchef. Dieser nette Herr aus dem Baumarkt schaute sich erst mal hilfesuchend um, um zu prüfen, ob ich tatsächlich ohne Mann in seinen Bereich eingedrungen bin. Juppp, bin ich. Ganz alleine. Also musste er nun versuchen mir als Frau zu verklickern, was man macht. Er hatte scheinbar gehofft, es einem PROFI zu vermitteln. Da hätte er vermutlich mit seinem Fachjargon um sich schmeissen können. Aber so... Niveau runterschrauben und ab durch die Mitte. *grins*
 
Nach einer gefühlten Stunde konnte ich dann den Laden verlassen mit einer Tüte Blitzbeton im Gepäck. Zu Hause erntet ich dann den nächsten panischen Blick. *klimperklimper* Versteh ich gar nicht. Bin ich denn so chaosgefährdet?
 
 
 
 
Da ich gerne kleine und große Häuschen gestalten wollte, um eine kleine Stadt mein Eigen zu nennen, habe ich unterschiedliche Formen erstellt. Hierzu findet man im Internet auch entsprechende Vorlagen, die man gut nutzen kann. Für die großen Häuser habe ich mir einfach ausrangierte Tetra-Paks geschnappt. Diese gekürzt, den Platiknuppel zum Ausschenken rausgepuhlt und nen Dach geformt. Das Dach dabei ausreichend mit Klebeband einpacken, damit das Ganze dann auch gut hält. Nicht das der Beton dann links und rechts das Weite sucht. Wäre echt blöd. :)
 
Was Ihr braucht:
 
Schere
dickere Pappe
Vorlagen für Häuser
Tetra Paks
Klebeband
Blitzbeton
Behälter mit Sand
Stempel
Dymo
 
 
 
 
Für die kleinen Häuser habe ich Vorlagen genutzt. Ausgedruckt und auf feste Pappe geklebt. Ausgeschnitten und gefaltet. Und ebenfalls mit ausreichend Klebeband fixiert.
 
Im Anschluss habe ich dann den Beton angemischt und in die einzelnen Häuser verteilt. Man sollte nach Möglichkeit nicht so viel auf einmal anrühren... denn der heisst nicht ausversehen BLITZbeton. :) Also ich musste mehrmals anmischen, da ich im Verteilen nicht so schnell war, wie der Beton trocknen wollte. *breitgrins*
 
 
 
 
Danach habe ich die ganze Häuserbagage kopfüber in Eimern mit Sand gestellt, damit die Jungs gut trocknen konnten. Die kleinen Häuschen habe ich dann nach ca. 6 Stunden aus der Pappe gepellt und sie anschließend weiter durchtrocknen lassen.
 
Die großen Häuser habe ich nach einem Tag aus ihrem Tetra-Pak befreit. Man sieht hier natürlich nen bissle die markanten Punkte von der Verpackung, aber da kann man mit dem Schleifpapier dran arbeiten. :) Allerdings finde ich es gar nicht so schlimm, denn immerhin sind die Schelme selbst gemacht und sollen nicht perfekt aussehen.
 
 
 
 
 
 
Nach dem Austrocknen habe ich dann die Häuser unterschiedlich gestaltet. Wer mag kann sie gerne noch anmalen, aber ich fand die Farbe vom Beton perfekt... daher habe ich die kleinen Häuser weihnachtlich bestempelt und in meine frisch gestrichene Setzschublade dekoriert. Nen Kracher wie ich finde. Was meint Ihr?
 
 
 
 
 
 
Man kann die Häuser in weiß, schwarz oder was auch immer gefällt bestempeln. Was auch gut funktioniert.. und was dann nicht für die Ewigkeit ist... Ist die schicken Dinger einfach mit Dymo zu beschriften. Ich liebe mein Dymo einfach über alles... Somit kann man die Häuser dann immer der Jahreszeit entsprechend beschriften. Denn sie sind einfach immer eine Augenweide! Ich kann mich gar nicht an diesen Schnuckelchen satt sehen.
 
 
 
 
Sie sehen übrigens auch zauberhaft als Begleiter für Adventskalender aus. *klimperklimper*
 
So meine Lieben, ich kann Euch nur raten. Ran an den Beton. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Ich habe schon so unendlich viele großartige Idee in Sachen Beton bei Pinterest gesammelt. Packen wir es an... es gibt noch viel zu tun. BETON - ein tolles Material aus dem man unwahrscheinlich wundervolle Dinge zaubern kann. Für mich steht fest... ich werde da noch einiges ausprobieren.
 
 



 
Übrigens kann man die großen Häuser auch großartig als Türstopper verwenden. Nen schickes Geschenk. Mit entsprechendem Spruch versehen. Freut sich bestimmt jeder darüber.
 
So... ich werde mich jetzt noch ganz schnell auf den letzten Drücker bei der tollen DIY Weihnachtsaktion von bonprix verlinken.
 
Ich wünsch Euch einen entspannten und gemütlichen Sonntag,
 
 
P.S.: Man sollte übrigens die Gegenstände, die man zum Anrühren des Betons benutzt... ZEITNAH oder besser SOFORT saubermachen. Ach ja. NICHT IM WASCHBECKEN!!! Nach Möglichkeit sollte man auch einfach direkt alte Behälter benutzen. Nur so als Info an all diejenigen, die so ticken wie ich. *breitgrins* Man kann damit aktiv den Hausfrieden schützen. *lach*
Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...